smearing

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Da die Herstellung der Lehmoberflächen traditioneller Weise Frauen-Arbeit ist, sind wir uns noch nicht ganz sicher, ob wir unsere Maurer, oder doch die Frauen aus Mondikolok engagieren werden. Während die Maurer der Sache noch skeptisch gegenüber stehen, hilft uns unsere Nachbarin Anett Muja auf jeden Fall schon begeistert dabei, Muster aus unterschiedlichen Lehmsorten in traditionellen Techniken herzustellen.

senke can carry

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Recht ungeduldig haben unsere Maurer schon der lange ersehnten Lieferung der letzten vier Fenster entgegengefiebert, doch als sie dann endlich fertig waren, teilte uns der Fahrer Yuma mit, er habe leider keine Zeit zum Liefern. Aber „no problem, Senke can carry“ – und schon waren sie am Gepäckträger unseres Motorrads montiert.

kiju pinselt

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Noch nie zuvor hatte er Pinsel in den oder Farbe an den Händen, doch beim Grundieren der Deckenträger hat unser treuester Arbeiter Emanuel Kiju seine neue Leidenschaft entdeckt: das Pinseln.

grobputz

P1200041_1024Die „Registration“ soll später einmal die erste Anlaufstelle für Patienten sein – und auch für den Lehm-Grobputz ist sie die erste Experimentierfläche.

unterstützung

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Für infrastrukturelle Angelegenheiten – wie zum Beispiel die Abwasseranlage – werden wir vom BBM und einigen Handwerkern aus Uganda unterstützt: Seit Donnerstag sind Lawrence und Robert aus Gulu bei uns und bereiten alles für’s Betonieren der Vorklärbecken vor.

drei jahre

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Mit vierstündiger Verspätung, Dekoration aus Luftballons und Klopapier-Girlanden (kein Witz!), Festreden, Militäraufmarsch, traditionellen Tänzen, marching-band, Bischof und Commissioner wurde am 9. Juli das dreijährige Jubiläum der Gründung des Südsudans als eigenständigem Staat gefeiert. Unser Plan, das stundenlange Geschehen aus dem Abseits im Schatten eines Mango-Baums zu betrachten ist nicht ganz aufgegangen: gleich wurden uns vom Veranstalter Plastiksessel im Bereich der wichtigen Besucher zugewiesen – aus irgendeinem Grund wurden wir der Gruppe „religious leaders“ zugeteilt.

leaking pipe

P1150201_1024Im Blaumann mit der Aufschrift „POM – borehole mechanic Kajo-Keji“ ist heute endlich ein Mechaniker dahergeradelt, um mit seinem bescheidenen Werkzeug und ebenso bescheidenen Know-How das borehole neben unserer Baustelle zu reparieren. Als großer Wasserverbraucher wurden wir gebeten, einige Arbeitskräfte  zum Heraufziehen und Hinablassen des 24 Meter langen Rohrs beizusteuern. Ganz schön lange hat’s gedauert, doch nachdem nicht nur die undichte Stelle gefunden und abgedichtet, sondern auch die vom Mechaniker im Rahmen seiner Arbeit verursachten Schäden wieder repariert worden sind, ist die Wasserversorgung unserer Baustelle jetzt wieder sichergestellt.

lehmbewurf

P1190882_1024Als erster Raum ist das zukünftige Labor dran: so wie in der traditionellen Bauweise der Kukù-people ein Holzgeflecht mit Lehm beworfen und verschmiert wird, bewerfen unsere Maurer das Stahlgitter der Deckenkonstruktion. Durch diesen Raumabschluss nach oben wird für uns die räumliche und klimatische Wirkung der gebauten Räume immer deutlicher erfahrbar.

drahteln

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Die Produktion der Fachwerksträger für die Lehmdecke stellt zwar noch immer eine Engstelle dar, doch die ersten fertigen Träger werden bereits von unseren Arbeitern ganz begeistert mit Baustahlmatten verdrahtelt und auch montiert.

not there IV

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Der Schweißtrafo funktioniert wieder –  und kurzzeitig waren sogar zwei (!) nüchterne Schweißer gleichzeitig auf der Baustelle. Doch der nachhaltige Durchbruch lässt nach wie vor auf sich warten, denn schon nach wenigen Schweißnähten gab’s einen streikenden Generator und wiedereinmal ratlose Gesichter. Nach einigen Stunden Pause, Dieselfilter-Putzen und Diesel-Filtern läuft der Generator wieder relativ gut.

not there III

Der nächste Ausfall nach Emanuel:
Da wir die Träger für die Decke bereits bald brauchen, haben wir selbst zum Schweißtrafo gegriffen. Der Erfolg war nur von kurzer Dauer,  denn bald hat sich der Schweißapparat verabschiedet. Bis er in der Missionswerkstatt in Lomin repariert wird, hat sich möglicherweise auch Emanuel von seinen beiden Monatslöhnen erholt.

fenster II

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Lange mussten wir und unsere Maurer auf die Fenster warten – heute sind die ersten fertig grundiert auf der Baustelle eingetroffen und werden bereits vermauert.

not there II

Matata hat es gleich gesagt: dem jungen und auf uns überaus motiviert wirkenden Schweißer Emanuel sollte man besser kein Geld geben, solange man seine Dienste noch braucht. Er habe nämlich einen Hang zum Alkohol.
Heute stehen wir ohne ihn auf der Baustelle – ob das was damit zu tun hat, dass er am Samstag zwei Monatsgehälter auf einmal ausbezahlt bekommen hat, wissen wir nicht.

not there I

Wieder einmal eine Überraschung: ein Teil des Stahls für die Deckenkonstruktion, den wir bereits im Herbst aus Kampala geliefert bekommen haben, ist plötzlich nicht mehr da. Das Material wurde nämlich in der Zwischenzeit von unserem lokalen Projektpartner versehentlich auf einer anderen Baustelle verbaut. Um nächste Woche wie geplant weiterzubauen, wird improvisiert: sämtliche Hardware-Stores in der Gegend abklappern, nachschauen, wo ähnliches Material lagernd ist und überlegen, an welchen Stellen größere oder kleinere Dimensionen eingesetzt werden können.

fenster

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Auch im workshop der Comboni-Missionare in Lomin wird geschweißt: das fehlende Material für die Fenster wurde endlich geliefert und Wurube baut draus unsere Fenster.

zickzack

P1140639_1024P1140779_1024Unter Eva’s Aufsicht läuft die Trägerproduktion für die Lehm-Stahl-Verbunddecke bereits recht gut: unser treuer Helfer Lukule biegt die Streben mit der Zickzack-Schablone, vom Schweißer Emmanuel werden die Fachwerke dann verschweißt. Unsere Versuche, ihn von den Vorteilen des Schweißschirms gegenüber der Sonnenbrille zu überzeugen, waren bis jetzt erfolglos.

überlager II

P1140655_1024Wenn schnell gemauert wird, ist es eine Herausforderung, mit dem Betonieren der Fertigteil-Überlager nachzukommen: während die ersten bereits versetzt sind, werden die letzten erst betoniert.

überlager I

P1190856_1024Die Maurer mauern schneller als gedacht: während wir noch immer darauf warten, dass die Fenster endlich fertig sind, werden über den Türen bereits die Überlager versetzt.

einkaufstour

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Während Christoph mit unseren Arbeitern fleißig weiter baut, ist David für einige Tage zum Einkaufen ins 500 km entfernten Kampala gereist. Steckdosen und Sicherungskasten, Wasserhähne und Siphons – und was sonst halt noch so von Elektriker und Installateur benötigt wird – müssen in der chaos-capital erst gefunden, gekauft, mit dem Motorradtaxi quer durch die Stadt transportiert und dann im winzigen Hotelzimmer untergebracht werden. Eingekauft wird überall: beim Großhändler, am Markt – und manchmal landet man irgendwo im Hinterhof, wo winzige Geschäfte so vollgeräumt sind, dass man sich fragen muss, wie der Verkäufer jemals wieder hinter seinem Tresen hervorklettern will.

window-level

P1190758_pan_1024Seit einer Woche wird Lehmziegel auf Lehmziegel gesetzt und mittlerweile haben die Maurer Ongwal, Onyala, Dennis und David schon das  „window-level“ erreicht. Ein Teil des Materials für die Fenster befindet sich zwar noch in Kampala, doch ein Teil der Türzargen wurde bereits vom Comboni-Workshop in Lomin auf die Baustelle transportiert und vermauert.

feiner sand

feiner_SandMehrere unterschiedliche Arten von Sand haben wir zur Verfügung: Riversand aus Mondikolok, Riversand aus Jalimo und Pitsand aus Mondikolok. Je nach Erfordernis wird der entsprechende Sand eingesetzt – und wenn nötig auch noch gesiebt.

besucher

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Irgendjemand besucht uns meistens auf unserer Baustelle: am Weg zum Markt, zum Wasserholen, zur Schule, oder einfach nur so. Einer unserer treuesten Besucher ist der taubstumme Moses, der seine Zeit gern bei uns verbringt und unsere Bauabläufe genau beobachtet und in aufgeregten Gesten kommentiert.

contract

P1190687_1024„Contract“ heißt das Zauberwort, mit dem der Ziegeltransport von unserem ca. 100 Meter entfernten Lagerraum bis unters Dach nun gut funktioniert: nach eigenem Wunsch werden die Arbeiter nicht mehr pro Tag, sondern nach Anzahl der transportierten Lehmziegel bezahlt. Und plötzlich geht viel mehr weiter. Gleichzeitig sind auch die Maurer schon am Werk.

firstfeier

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Von den Ohren und Augen übern Magen bis zu Darm und Hoden: zur Feier des Tages wurde unser Johnny von einigen hilfsbereiten Nachbarinnen komplett verkocht – unser Dank an unsere Arbeiter, die mit uns die beiden Dächer und inzwischen auch schon sämtliche Bodenplatten fertiggestellt haben.
Einen Dank für die Mithilfe schicken wir auch heimwärts an Sepp, Martin, Toni, Manfred, Bartl, Hubert, Maria und Jakob, die uns tatkräftig am Bau unterstützt haben.

johnny

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Während unsere Nachbarin Annette am Markt von Mondikolok bereits Zwiebeln und Tomaten kauft, beobachtet unser Johnny noch frohen Mutes, wie gerade die letzten Quadratmeter unserer Bodenplatten betoniert werden. Wenn er nur wüsste…

unglaubliche geschwindigkeit

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Von total langsam bis wahnsinnig schnell ist alles drin: die Geschwindigkeit, mit der Beton für die Bodenplatte auf unserer Baustelle (natürlich von Hand) gemischt wird, bewegt sich zwischen Extremen. Doch normal ist sie kaum einmal.

boden unterm dach

P1190555_1024Unterm Dach in Mondikolok wird mittlerweile schon die Bodenplatte betoniert. An motivierendenden Tagen schaffen motivierte Arbeiter bis zu 50 m2.

senke tembo

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Bei unserem Wochenendausflug nach Jalimo haben wir die logistischen Kapazitätsgrenzen unseres Baustellenfahrzeugs (Marke Senke Tembo, 125 ccm) ausgelotet: Drei Gelatats, 50 kg Bohnen und eine Ananas. Die Frucht versüßt uns den Sonntag, die Bohnen werden unsere Arbeiter und uns gerade einmal für zwei Wochen durchfüttern. Denn immerhin sind auf unserer Baustelle zeitweise über 25 Leute beschäftigt.

afrikanische europawahl

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Als pflichtbewusster EU-Bürger hat sich Christoph seine Wahlkarte bis in den Grenzort Moyo schicken lassen – im Südsudan gibt’s nämlich kein Postwesen. Rechtzeitig vor der Wahl ist die Karte heute angekommen, ob sich der Rückweg bis morgen ausgeht, bezweifeln wir.

renoviert wird!

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Neben dem Neubau von zwei Gebäuden haben wir uns auch noch um jede Menge Drumherum zu kümmern – zum Beispiel infrastrukturelle Einrichtungen wie Strom- und Wasserversorgung. Und da für einiges davon ein eigenes „Technik-Gebäude“ benötigt wird, hat ein Maurer-Trupp begonnen, ein altes und bisher ungenutztes Gebäude wieder in Schuss zu bringen.

sam the welder

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Für Schweißarbeiten, die direkt auf der Baustelle gemacht werden müssen (wie zum Beispiel hier das Zusammensetzen der termite-shields) haben wir uns einen Schweißer aus den Missions-Werkstätten in Lomin ausgeliehen: Sam. Er geht’s gemütlich an und schweißt großzügig.

unsere kleine farm

P1190513_1024John heißt unser Ziegenbock, der beim Nachbar Joseph Lodu auf die Firstfeier wartet (die aus terminlichen Gründen unserer Zimmerer Francis und Ocan auf unbestimmte Zeit verschoben wurde). Währenddessen hat sich eine Henne unserer anderen Nachbarin Annette im letzten Eck unserer Baustellenküche eingenistet – und brütet dort neun Eier aus.

nicht noch einer

„Wenigstens scheint die Polizei hier recht gut in die Gesellschaft integriert zu sein“ findet Jakob nachdem bereits der zweite unserer Arbeiter innerhalb von vier Wochen verhaftet worden ist.
Diesmal hat’s Zimmerer Francis erwischt, der in irgendwelche Liebesg’schichten und Heiratssachen verwickelt ist. Doch immerhin: nach ein paar Stunden war Francis wieder auf freiem Fuß – und lacht bereits über den Schwiegerpapa in spe, der ihn auf der Polizeiwache verprügeln wollte.

dreihundertfünfundsechzig laufmeter

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In der Abendsonne verlegt Ocan noch die letzte 4-Meter-Dachlatte – damit sind 360 lfm Lattung für das zweite Dach fertig verlegt. Gemeinsam mit unseren Maurern freuen wir uns schon auf das zweite Dach überm Kopf, denn seit letzter Woche ist die Regenzeit in vollem Gang!

feierabend

P1190413_pan_1024Feierabend ist, unsere Arbeiter sind schon heimgegangen und wir freuen uns auf morgen, wenn das letzte Teilstück unserer zweiten Dachkonstruktion aufgezogen wird!

golo’s public lorry

P1190420_1024Da der LKW der Missionsstation seltener verfügbar ist als wir es gerne hätten, bestellen wir derzeit immer wieder Material beim  „public lorry“. Von der Verlässlichkeit von Besitzer Golo und den Loaders sind wir positiv überrascht und freuen uns über jede Lieferung.
Der Sand für den Mörtel ist da – auf die Rückkehr der Motivation unserer Maurer warten wir noch.

vier maurer

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Lange mussten wir warten, doch heute Früh sind unsere vier Maurer David, Moses, Dennis und Wunyi mit Kelle und Lot angerückt und haben mit dem Mauern unserer Fundamente aus gebrannten Ziegeln begonnen – und wirken dabei recht motiviert!

sonderanfertigung

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Christoph ist in Lomin geblieben und baut gemeinsam mit den Arbeitern im metal-workshop der Missionsstation Lomin die Prototypen für Fenster und Türen. Die Details können direkt in der Werkstatt mit den Facharbeitern weiterentwickelt und gleich 1:1 ausprobiert werden – ein Luxus, den wir zu schätzen wissen!
So werden zum Beispiel die Bänder für die Fenster auf der hauseigenen Drehbank nach Anleitung von Sepp und Martin gefertigt.

zurück in mondikolok

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Nach der verlängerten Oster-Pause sind David und Jakob zurück in Mondikolok und haben die Zimmer in der Kirche direkt neben der Baustelle wieder bezogen. Zurück ist auch das einfache Baustellenleben: Wasser wird vom Borehole geholt, gekocht wird natürlich am offenen Feuer.

planen und bauen

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Auf der Baustelle ist letzte Woche zwar nicht so viel weitergegangen wie geplant, doch wir sind trotzdem fest am Arbeiten. Eine Menge Organisation, Kommunikation und Planung ist nebenbei immer wieder zu Erledigen: Details werden entwickelt, Infrastruktur wird geplant, Baumaterial wird gekauft, Löhne werden verhandelt, Mangokuchen wird gebacken!

wieder frei

Unser Polier Matata ist normalerweise immer fröhlich, er spricht laut und selbstbewusst, lacht viel und gerne.
Heute nicht. Mit leiser, schüchterner Stimme berichtet er verstört und noch sichtlich gezeichnet, wie er die vergangenen fünf Tagen in einem südsudanesischen Gefängnis verbracht hat: er erzählt  von Gummibändern und  Motorradketten, mit denen er gefesselt wurde, von einer kargen, nicht ausreichenden Mahlzeit pro Tag, von den fünf Tagen ohne Waschmöglichkeit  – und davon, dass Facharbeiter aus dem benachbarten Uganda (wie er selbst) in diesem weitgehend gesetzlosen Land immer wieder schikaniert werden.
„But this is the country of South Sudan, there is no law“ meint er resignierend, und dass er eigentlich nicht mehr länger in diesem Land bleiben möchte.

arrested

Die Liste der eigenartigen Dinge, die einem passieren können wenn man im Südsudan baut (und die unseren Baufortschritt möglicherweise ein bisschen verzögern könnten) ist wieder einmal um einen kuriosen Eintrag reicher:
Am Ostersonntag wurde unser Polier Matata verhaftet! Doch nicht, weil ihm selbst ein Verbrechen vorgeworfen wird, sondern weil einer seiner Freunde angeblich vor der Polizei geflohen sein soll – und weil der Gesuchte noch immer flüchtig ist, wurde inzwischen einfach Matata an seiner Stelle eingesperrt.

betoniert wird

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wasser marsch II

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Wieder einmal das Wasser: obwohl die Entfernung von unserer Baustelle bis zum borehole keine 100 Meter beträgt, ist es nicht so leicht, eine ausreichende Wasserversorgung zum Betonieren der Fundamentsohlen herzustellen – doch zum Glück gibt es vom borehole bis zum Beton-Misch-Platzl ein leichtes Gefälle – zum Glück gibt es in unserem Materiallager eine lange dicke Wasserleitung (die später für Elektroinstallationen dienen wird) – und zum Glück lieben wir es, zu improvisieren!

aufwärts

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Ab heute gibt’s in Mondikolok wieder eine Sensation: das erste fast 3x12m große und ca. 800kg schwere Teilstück der zweiten Dachkonstruktion wurde mit reiner Muskelkraft aufgezogen. Rundum sind alle begeistert – und unsere beiden Zimmerer Francis und Ocan freuen sich über die leuchtgrünen „Bauhelme“. Danke an die Bergrettung Lienz!

maßarbeit

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Mit Martins Stützen-Schneid-Schablone haben Jakob, Ocan und Francis die Teakstützen fürs zweite Dach in den letzten Tagen vorgefertigt. Wie immer wenn’s um Geräte mit viel Lärm geht, wurde die Millimeterarbeit mit der Motorsäge natürlich von den Schulkindern der benachbarten Primary School mitverfolgt.

ausg’steckt is!

P1190182_1024Noch während Matata mit dem Ausstecken der Fundamente beschäftigt war, wurde schon losgegraben. In den nächsten Wochen werden hier die Fundamente für den Massivbau entstehen – und nebenbei sehen wir zum ersten Mal, wie auch der Grundriss im Maßstab 1:1 so langsam Realität wird.

eimerweise mangos

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Die Mangos fliegen uns derzeit eimerweise um die Ohren. So wird uns die Zeit, wenn auf der Baustelle wieder einmal einiges länger dauert, recht charmant versüßt. Danke an Jakob für’s fleißige auf die Bäume kraxeln und ernten!

lehmziegel

P1190053_1024Die nahende Regenzeit kündigt sich schon immer wieder durch Regengüsse an – der Wettlauf unserer Ziegelleger hat also begonnen: die Wasserträgerinnen bringen das Wasser vom Borehole zur Lehmgrube, dort wird der Lehm aufbereitet, muss rasten, wird in die Modln gepatzt, die Ziegel werden zum Trocknen aufgelegt (wenn’s zwischendurch doch regnet schnell abgedeckt) und in unser Ziegellager transportiert sobald sie trocken sind. Doch ganz so zügig wie’s hier im Schnelldurchlauf klingt geht’s nicht…

das zweite dach

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Die Vorbereitungen fürs Aufstellen der zweiten Dachkonstruktion sind in vollem Gang: unsere große Hilfskonstruktion haben wir bereits überstellt, die ersten Träger sind schon auf der Baustelle und die Sekundärkonstruktion ist auch im Entstehen.

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